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Die Filme zum Parteijubiläum

Der Webfilm zu 150-Jahre-SPD.de — Ein besseres Land kommt nicht von allein

"Wenn Du was verändern willst" — Der Jubiläumsfilm Kapitel Eins (1850-1918)


"Wissen ist Macht. Macht ist Wissen." (Wilhelm Liebknecht am 5. Februar 1872 in Dresden.) Es war Wilhelm Liebknecht, einer der Mitbegründer der SPD, der 1872 das geflügelte Wort prägte: "Wissen ist Macht". Das Aufstiegsversprechen durch Bildung gehört zu einer der zentralen Forderungen der SPD von Anbeginn. Und es wurde eingelöst, wie so viele andere Versprechen auch: Gesetzliche Rente, gesetzliche Krankenversicherung, Frauenwahlrecht, Acht-Stunden-Tag, Mitbestimmung – all das hat die Sozialdemokratie erreicht. All das geht auf ihren Werte-Dreiklang Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität zurück. Und auch heute braucht es die Sozialdemokratie, um unsere Gesellschaft weiter zu entwickeln; damit sie nicht nur wenigen, sondern allen Menschen nutzt. Kinder dürfen nicht schon im Kitaalter gebremst werden, weil Kitaplätze fehlen. Arbeit muss aufgewertet werden durch gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Die Finanzmärkte müssen so reguliert werden, dass sie nicht länger Volkswirtschaften in den Abgrund stürzen können. Und die Rente muss armutsfest werden. "Wer morgen in Sicherheit leben will", hat Willy Brandt gesagt, "muss heute für Reformen sorgen".

"Wenn Du was verändern willst" — Der Jubiläumsfilm Kapitel Zwei (1918-1949)


"Freiheit und Leben kann man uns nehmen. Die Ehre nicht." (Otto Wels am 23. März 1933 in Berlin) Bemerkenswerte Genossinnen und Genossen haben für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität alles riskiert. Otto Wels zum Beispiel, der am 23. März 1933 im Reichstag erklärt, warum die SPD das Ermächtigungsgesetz der Nazis ablehnt. "Freiheit und Leben kann man uns nehmen. Die Ehre nicht", spricht dieser große Sozialdemokrat.

Heute geht es nicht mehr um Diktatur. Aber die Nazis erstarken, machen mancherorts die Straßen unsicher. Immer wieder werden in unserem Land Menschen durch Neonazis tätlich angegriffen. Das ist ein Dauerangriff auf die Freiheit. Die SPD weiß, was es heißt, wenn Freiheit eingeschränkt wird. Mit der SPD gibt es deshalb kein Vertun: sie unterstützt alle, die gegen Nazis kämpfen. Sie setzt sich für ein Verbot der NPD ein. Und die SPD schafft die Extremistenklausel ab, die Initiativen gegen Rechts unter den Generalverdacht stellt, verfassungsfeindlich zu sein.

"Wenn Du was verändern willst" — Der Jubiläumsfilm Kapitel Drei (1949-1969)


"Männer und Frauen sind gleichberechtigt." (Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland - Artikel 3, 23. Mai 1949 in Bonn.) Nach dem Zweiten Weltkrieg sind Frauen weit davon entfernt, gleichberechtigt zu sein. Der Ehemann darf entscheiden, ob seine Frau einen Job annimmt, ein Konto eröffnet und wie die Kinder erzogen werden. Es sind vor allem sozialdemokratische Frauen, die endlich für die formale Gleichberechtigung sorgen. Die Sozialdemokratin Elisabeth Selbert schlägt für das Grundgesetz die Formulierung vor: "Männer und Frauen sind gleichberechtigt." Unterstützt wird sie von Friederike Nadig (SPD), Helene Wessel (Deutsche Zentrumspartei, dann Gesamtdeutsche Volkspartei, später SPD) und Helene Weber (CDU), die sogenannten vier Mütter des Grundgesetzes. Sie setzen sich durch. Später sind es Sozialdemokraten, die das Abtreibungsverbot des § 218 abschaffen und die 1977 dafür sorgen, dass Frauen auch ohne Erlaubnis ihres Ehemannes einen Job annehmen dürfen. Heute tritt die SPD für gleiche Löhne für gleiche Arbeit von Frauen und Männern ein, für eine Frauenquote von 40% in Vorständen und dafür, dass das Ehegattensplitting nicht länger Kinderlose, Reiche und Einverdiener-Ehen bevorzugt.


Grussbotschaft von Lula da Silva zu "150 Jahre SPD"


Zum 150. Geburtstag der SPD hat der ehemalige brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva eine Grußbotschaft nach Deutschland geschickt. Lula, der von 2003 bis 2011 amtiert hat, zählt zu den Gründungsmitgliedern der Arbeiterpartei Patido dos Trabalhadores (PT), der brasilianischen Schwesterpartei der SPD. In seiner Grussbotschaft betont Lula seine tiefe Verbundenheit mit der SPD und erzählt bewegt von seinem Treffen mit Helmut Schmidt , das er nie vergessen wird. Lula, dem die Entwicklungspolitik ein besonderes Anliegen ist, weist auch auf die Probleme in Entwicklungsländern, zu denen Brasilien auch dank der PT der nicht mehr zählt, hin:  "Wir müssen darüber sprechen, wie wir den Hunger bekämpfen und sehr viele Menschen aus dem Elend erlösen können." Mit Blick auf die Zukunft hebt der ehemalige Gewerkschaftsführer hervor: "Ich denke, wir haben gemeinsam schon viel erreicht, aber es bleibt noch viel mehr zu tun." Sein besonderer Dank gilt hierbei der Friedrich-Ebert-Stiftung, mit deren Hilfe nach der Militärdiktautr die soziale Bewegung in Brasilien aufgebaut und gefestigt wurde.


Rede von Sigmar Gabriel zu "150 Jahre SPD"


Am 7. März 2013 hielt Sigmar Gabriel in Kiel eine Rede anlässlich der Auftakt-Veranstaltung des SPD Landesverbandes Schleswig-Holstein zum 150-jährigen Parteijubiläum im Kieler Gewerkschaftshaus. Sigmar Gabriel betonte wie stolz die SPD auf viele Genossinnen und Genossen ist, die zu dem einmaligen Weg beigetragen haben. Denn sie und alle Mitstreiter von damals bis heute haben die Sozialdemokratie geschaffen und zum Teil mit dem eigenen Leben verteidigt. "Die SPD war nie ’nur eine Partei’ - sie hat sich immer als soziale Bewegung verstanden." Gabriel stellte einige Bezüge der SPD-Geschichte zu Hamburg und Schleswig-Holstein her. Zum Beispiel auch zum Lübecker Sozialdemokraten Julius Leber, der als Angeklagter aufrecht vor einem Schautribunal der Nazis sagte: "Für eine so gute und gerechte Sache ist der Einsatz des Lebens der angemessene Preis." Gabriel beschrieb das Erfolgsrezept der SPD: "Immer wenn die SPD Politik von unten gemacht hat, war sie erfolgreich." Bei Versuchen, Politik von oben zu machen, sei sie zu häufig gescheitert.


"150 Jahre SPD" - Schleswig Holstein


Zum 150-jährigen Parteijubiläum drehte die SPD Schleswig-Holstein einen eigenen Kurzfilm, mit kleinen Interviews aus der schleswig-holsteinischen SPD zu der langen Geschichte der SPD.
Mitwirkende sind Heide Simonis (Ministerpräsidentin a. D.), Björn Engholm (Ministerpräsident a.D.), Günther Jansen (Minister a.D.), Ulrike Rodust (MdEP), Gamze Özdemir (stv. Jusos-Landesvorsitzende), Tobias von Pein (MdL) und andere zu sehen sind. Die schleswig-holsteinische SPD erinnert in ihrem Film u.a. auch an herausragende Sozialdemokraten wie Jochen Steffen, Eva Rühmkorf, Klaus Matthiesen, Gisela Böhrk und viele andere.
Gefragt wurden alle, was sie mit 150 Jahren Sozialdemokratie und der SPD Schleswig-Holstein besonders verbindet und welche herausragende Eigenschaften und Fähigkeiten die SPD in Schleswig-Holstein hat: Für alle ist die SPD zu einer Art zweiten Heimat geworden, auch wenn man sich mal streiten musste, z. B. bei der Agenda-Diskussion. Aber man hat sich am Ende immer wieder zusammen gefunden um den Grundgedanken Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität zu leben.


Das Abschluss-Video vom Workers Youth Festival 2013 in Dortmund


Über 3000 TeilnehmerInnen aus aller Welt und Deutschland trafen sich auf dem Workers Youth Festival vom 9. bis zum 12. Mai 2013 in Dortmund. Tagsüber diskutierten die TeilnehmerInnen in den Workshops über alltägliche Probleme der Gesellschaft wie Rassismus, Jugendarbeitslosigkeit und Armut. Abends gab es auf den verschiedenen Bühnen ein buntes Musikporgramm von Elektro, über Hip Hop bis zu Rock, zu dem ausgelassen getanzt wurde. Den Abschluss des Festivals bildete eine Demonstration in die Dortmunder Innernstadt unter dem Motto "Solidarity Now". Das Abschluss-Video fasst die Ereignisse, Eindrücke und Personen des Festivals eindrucksvoll und in schönen Bildern zusammen.

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Altbundeskanzler Helmut Schmidt stirbt. Er wird 96 Jahre alt. Schmidt hat die deutsche Politik geprägt wie kaum ein anderer, als Senator in Hamburg, als Minister unter Willy Brandt und von 1974 bis 1982 als Bundeskanzler.

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